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Das Thema sei heute so aktuell, wie in den Zeiten des Manchester-Liberalismus und verschwinde nicht plötzlich. Es werde immer eine Mehrheit der Menschen geben, die sich nach einer gerechteren Welt sehnten, in der es keine Armut und Unterdrückung mehr gibt, so Barthel weiter.
Er verurteilte weiterhin ein „Frohlocken der Agenda 2010-Befürworter in der SPD auf ein baldiges Ende der Linken“, das „von wenig politischer Substanz geprägt sei“. Stattdessen solle die von ihm als notwendig erachtete programmatische Wende in der SPD verhindert werden. Permanete Diskussionen über die politischen Mitbewerber offenbarten politisch-programmatische Ratlosigkeit und verstellen den Blick auf die Notwendigkeit, ein eigenes, unverwechselbarer Profil zu entwickeln. Barthel will so die Bürger überzeugen und die SPD als eine Partei definiert, die Solidarität und Gerechtigkeit organisiert und durchsetzt.
„Weder die konservative Hoffnung auf den Untergang der Linken, noch die linken Fusionsträumereien und die Koalitionitis der DL 21-Gruppierung mit der Linken wird der SPD die Verantwortung abnehmen, aus der Niederlage der Bundestagswahl endlich zu lernen und die SPD programmatisch neu aufzustellen und innerparteilich zu demokratisieren. Es wird Zeit, dass viele der konzeptlos agierenden Bundespolitiker der SPD dieses endlich erkennen. Die Zeit drängt“, führte Pascal Barthel abschließend aus.
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